An der Seite Israels – seiner authentischen Seite

Von CrisHam, 12. Februar 2026

Kein Land der Welt war jemals so systematischer Diskriminierung durch die UNO sowie verleumderischer Hetze durch Medien und NGOs ausgesetzt wie Israel https://www.frieden-freiheit-fairness.com/blog/angriff-auf-israels-rechtsposition-und-auf-die-zivilisation. Diese hat sich seit dem Beginn des Gaza-Krieges am 07. Oktober 2023 nochmals gesteigert. Obwohl die historische Rechtsstellung des jüdischen Staates ebenso wie die Ausgangsposition im aktuellen Gazakrieg als Angriffsopfer klar sind, kommen Politiker und Journalisten, die um eine Verteidigung Israels bemüht sind, nicht gegen die mit gigantischen Geldmitteln gepushte Propaganda an.

In den drei vorausgegangenen Nahostkriegen von 1956, 1967 und 1973 waren Israels Streitkräfte in der Lage, die Kämpfe innerhalb kurzer Zeit gegen eine zahlenmäßige Übermacht von mehreren arabischen Staaten siegreich abzuschließen. Dagegen jagen sie jetzt schon seit über zwei Jahren einem solchen Abschluss alleine gegen die Terrorgruppe Hamas vergeblich nach. Die deutliche Verschlechterung der Lage für Israel liegt jedoch nicht an einer Verschiebung der militärischen Kräfteverhältnisse, sondern an der Art, wie mit diesen Kräften umgegangen wird.

Als Israel 1967 seinen fulminanten Sieg über vier arabische Staaten in nur 6 Tagen errang, fragten sich amerikanische Staatsbürger, was das israelische Militär so wesentlich erfolgreicher machte als ihr eigenes. Denn dieses befand sich damals mitten im frustrierenden Vietnamkrieg (1955-1975). 

Da die kontraproduktive amerikanische Militärstrategie damals nicht hinterfragt und abgestellt wurde, folgte dem 20-jährigen Desaster in Vietnam eine große Zahl weiterer kontraproduktiver militärischer Engagements verschiedener Größenordnungen. Deren Charakteristika bestanden in der oft falschen Etikettierung als Demokratieverteidigung, in der Bewaffnung angeblich prowestlicher Kämpfer mit nachfolgender Proliferation dieser Waffen in gegnerische Hände sowie in einer empathiefreien, Solidarität erstickenden Behandlung der Zivilbevölkerung. Hinzu trat eine unübersehbare Tendenz zu einer absurden Verschleppung der Kampfhandlungen. Dass dabei auch grob fahrlässige bis vorsätzliche Verzögerung im Spiel war, hat das Beispiel Afghanistankrieg gezeigt, der nach zwei Monaten siegreich hätte abgeschlossen werden können - statt nach 20 Jahren erfolglos. https://www.commondreams.org/views/2021/08/18/taliban-surrendered-2001

Als dies im Jahr 2001 geschah, bekleideten zwei notorische Militaristen des militärisch-industriellen Komplexes, Dick Cheney und Donald Rumsfeld, hohe Regierungsämter unter George W. Bush. Ihre aufhetzenden Aktivitäten im Vorfeld der Kriege in Afghanistan (2001-2021) und Irak (2003-2011) bestätigten Dwight D. Eisenhowers Warnung vor dem gefährlich wachsenden Einfluss des militärisch-industriellen Komplexes in seiner Abschiedsrede von 1961.

Nachdem Eisenhowers Warnung von Politik und Medien jahrzehntelang ignoriert wurde, war das weitere Erstarken des Militaristenzirkels unausweichlich. Im Tandem mit einem gleichfalls erstarkenden Finanzsektor wuchs ein Klüngel von Profiteuren heran, die an fortdauernden Kriegen, keineswegs aber an abschließenden Lösungen interessiert sind.

Das Virus der selbstzerstörerisch hinausgezögerten Kriegsführung hat Israel nach den USA und ihren NATO-Partnern erst mit großer Zeitverzögerung erreicht - in einer inzwischen ‚weiterentwickelten‘ Variante. Die Mutante heißt Dahiya-Doktrin. Über diese Antistrategie ist die israelische Zivilbevölkerung aufgrund der üblichen lückenhaften Berichterstattung der Mainstream-Medien nur sehr unzureichend informiert. Zwar stoßen die Bürger gelegentlich auf den Begriff „Dahiya-Doktrin“, verbinden ihn aber lediglich mit dem Motto, dass im Falle eines Angriffs überproportional hart zurückgeschlagen wird. Dies allein würde eine bewährte Strategie im Sinne Niccolo Machiavellis repräsentieren. Dieser zufolge wird ein Gegner mit kurzen, harten und entscheidenden Schlägen zur Kapitulation bewegt.

Gegen feindliche Kämpfer funktioniert diese Strategie perfekt, wie Israel in den Kriegen von 1967 und 1973 bewiesen hat.

Die überwiegende Mehrheit der israelischen Bevölkerung ist sich jedoch der eigentlichen und vollständigen Bedeutung der Dahiya-Doktrin nicht bewusst.

Nach dieser erstmals 2008 verkündeten Antistrategie werden zivile Infrastruktur und Wohnhäuser gezielt zerstört. Angeblich soll die dadurch leidende Zivilbevölkerung emotional gegen ihre Anführer aufgebracht werden, im Gazastreifen also die Hamas.

Dieser vermeintliche Wirkmechanismus widerspricht jedoch psychologischen Gesetzmäßigkeiten. Ganz im Gegenteil wird der in Kriegszeiten ohnehin präsente Effekt eines verstärkten Zusammenhalts („rally around the flag“) durch feindliche Brutalität weiter intensiviert. Die Dahiya-Doktrin hat auf diese Weise die Abkehr der palästinensischen Zivilisten von der Hamas-Führung nicht herbeigeführt, sondern verhindert. Denn diese wäre dadurch zustande gekommen, dass die Terroristen ihre Gefechtspositionen regelmäßig in Wohngebieten und sogar Schulen und Krankenhäusern eingerichtet haben. 

Das ganze Ausmaß der Kontraproduktivität der Dahiya-Doktrin wird erkennbar, wenn man sie als faktische Beihilfe zur Medienpropaganda gegen Israel betrachtet. Zu dieser Hetze liefert die israelische Führung mit der überwiegend militärisch sinnlosen Verwüstung des Gazastreifens das Bildmaterial. Während die Gebäudeschäden den Islamisten egal sind, weil internationale Organisationen für den Wiederaufbau sorgen werden, bringt sie die vorläufige Unbewohnbarkeit des Gebiets einem geostrategischen Hauptziel näher. Dieses besteht in der Islamisierung der westlichen Welt durch Ströme entwurzelter Flüchtlinge. https://www.frieden-freiheit-fairness.com/blog/betrug-der-manipulierte-kampf-der-kulturen-kurzversion

Diese Strategie funktioniert seit dem Libanesischen Bürgerkrieg (1975-1990), als prinzipienvergessene europäische Politiker damit anfingen, nicht nur tatsächlich verfolgte Christen, sondern auch Moslems aufzunehmen.

Dagegen sind die Genozidvorwürfe gegen Israel absurd, da die israelischen Streitkräfte (IDF) Angriffe im Voraus ankündigen. Die Warnungen erlauben es jedoch den gut informierten Hamas-Kämpfern noch eher als den Zivilisten, sich in Sicherheit zu bringen. Damit wird ein militärischer Erfolg gegen die Terroristen nahezu unmöglich. Zweitens führen die unvermeidbaren kollateralen Zivilopfer zu einem Imageverlust Israels und einer weltweiten Emotionalisierung gegen Juden.

Für Israel und im Kollateraleffekt die gesamte freiheitliche Zivilisation hat die Dahiya-Doktrin gigantische selbstzerstörerische Auswirkungen:

  • Bedienung des weltweiten Opferimages der Palästinenser und damit der weltweiten Islamisten-Propaganda,
  • Dramatischer Imageverlust für Israel und das Judentum,
  • Polarisierung zwischen Befürwortern und Gegnern Israels in westlichen Ländern,
  • Dabei deren Manipulation in zwei gleichermaßen selbstmörderische Richtungen – zu einem plump-militaristischen Neokonservatismus und zu einer Selbstaufgabe-Politik im endlosen Appeasement gegenüber Islamisten,
  • Ausufernde Migrationsbewegungen islamischer Flüchtlinge in westliche Länder – während arabischen Ländern weiterhin gestattet wird, sich vor ihrer historischen Verantwortung zu drücken. Diese Verantwortung für die ursprünglichen Flüchtlinge und deren zahlreiche Nachkommen haben sie objektiv seit ihrem Angriff auf Israel im Mai 1948 und bestätigt in jedem weiteren Nahostkrieg.

Ohne gründliche Kurskorrektur minimieren die Entwicklungen die Überlebenschancen der authentischen zionistischen Idee und Israels. Über die unterschätzten Kollateraleffekte sind auch alle westlichen Nationen und ihr freiheitliches Gesellschaftskonzept bedroht.

Kurskorrektur bedeutet die Infragestellung und Ablösung der gegenwärtig den Westen beherrschenden ‚Political Correctness‘ – also jener unsäglichen Pseudophilosophie, die gleichermaßen das feige Appeasement wie den zur stumpfsinnig-suizidalen Dahiya-Doktrin gesteigerten Neocon-Militarismus geboren und kultiviert hat.

Ein Blick auf die politische Großwetterlage zeigt, dass es für diese Kurskorrektur keinen besser geeigneten Zeitpunkt gibt als jetzt. Eine amerikanische Armada ist auf dem Weg zum Persischen Golf. Der militärische Druck kann Verhandlungslösungen hervorbringen. Ebenso kann es zu einer sauberen, Zivilopfer und große Gefechte meidenden Befreiung der iranischen Nation von 47 Jahren Ayatollah-Diktatur kommen.

Wird jedoch versäumt, aus 80 Jahren kontraproduktiver britisch-amerikanischer Militärinterventionen zu lernen, ist eine Wiederholung und abermalige Steigerung dieser Katastrophen unausweichlich. https://www.frieden-freiheit-fairness.com/blog/exzesse-des-militarismus-gesellschaftlicher-suizid-und-menschenopferung

Indem es bei einem definitiven Krieg unmöglich wäre, die Straße von Hormus für den zivilen Schiffsverkehr offen zu halten, würde die Ölversorgung und damit die Wirtschaft namentlich Europas und Chinas einbrechen. Das wäre trotz der gigantischen Arbeitslosenzahlen noch die harmlosere Auswirkung.

Die ganz große Eskalation droht besonders dann, wenn es die israelische Politik versäumen sollte, die Dahiya-Doktrin unverzüglich als Suizidprogramm zu identifizieren und durch eine Ideologie der Befreiung der gegnerischen Zivilbevölkerung von ihren autokratischen Führern zu ersetzen. https://www.frieden-freiheit-fairness.com/blog/maduros-sturz-wendepunkt-der-weltpolitik-kurzversion

Ohne die allergrößte Umsichtigkeit würde sich der inzwischen auf kleinerer Flamme weiter köchelnde Gazakrieg als die Generalprobe für ungleich Schlimmeres im Iran und Israel erweisen. Die Umsichtigkeit hat die mögliche Bereitstellung von Atomwaffen durch Nordkorea zu berücksichtigen. Dasselbe gilt auch für die die realen Grossmachtperspektiven der Türkei. https://timesca.com/how-central-asia-is-shifting-from-russia-towards-turkey/

Noch nie trug Israels Führung auch nur annähernd so viel Verantwortung wie jetzt. Ein kurzes Zitat aus der Torah, dem Alten Testament weist den korrekten Weg, der nichts mit MIC-Militarismus, nichts mit unterwürfigem Appeasement und nichts mit der undemokratischen Macht des Geldes zu tun hat: Epheser 5, 11 „… und habt nicht Gemeinschaft mit den nutzlosen Werken der Finsternis, deckt sie vielmehr auf.“